Eine Bildergeschichte

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Die letzten Wochen war sie stur! Wo bleibt die Sommersonne nur?
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Wenn dunkle Wolken sich vermischen, kann Katze sich ja nur verkriechen.
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Und auch den Kult ums runde Leder versteht in unsrem Fall nicht jeder. „Sei’s drum“, so denkt sich Finchen hier, „wenns Frauchen g’fällt, trag ich’s zur Zier.“
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Alsbald, so reift der Dosi’s Schluss: ‚Wo Sonne fehlt, man reisen muss!‘ Der Kater sucht es zu verhindern, doch kann’s die Reiselust nicht mindern!
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Kaum sind die Herren aus dem Haus, lebt Katz‘ und Maus in Saus und Braus.

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Nach Tagen stellt sich dann die Frage, warum die Herrschaft es wohl wage, die Katzen hier allein zu lassen, es ist ja wirklich nicht zu fassen! Doch halt: Nach vier der Tage hier, da öffnet plötzlich sich die Tür. Sie sind zurück! Und gib drauf Acht: Sie haben etwas mitgebracht!
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Zwar sind die Chips für Katzen nicht und auch schon leer die Tüte, doch Finchens Neugier für sich spricht: Sie schaut, ob noch ein Rest sich biete.
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Die Reddy nimmt jetzt in die Pfot‘, was Tom nicht konnte unterbinden: Sie nimmt auf meinen Schuhen Platz, um einen Fortgang zu verhindern!
 

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Und die Moral von der Geschicht‘ : Lass allein die Katzen nicht, denn da sind sie wirklich eitel! Ansonsten zieh’n sie dir nen Scheitel … 😉

„Felidae“

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Es wird mal wieder Zeit für einen Buchtipp aus der wahnsinnigen WG. Es handelt sich um einen Kriminalroman aus dem Jahre 1989. Dem Autor Akif Pirincci gelang mit „Felidae“ der Durchbruch.

„Die Welt ist die Hölle! Was für eine Rolle spielt es, was in ihr passiert? Sie ist derart gestaltet, dass ein Leid ein anderes nach sich zieht. Seit die Erde existiert, findet auf ihr eine Kettenreaktion des Leidens statt. Aber vielleicht ist es anderswo nicht besser, auf den fernen Planeten, Sternen und Milchstrassen … Wer weiß? Die Krönung all dieser Hässlichkeiten dieses Universums und der unbekannten Universen ist jedoch mit ziemlicher Sicherheit der Mensch. Die Menschen, sie sind so … Sie sind böse, gemein, verschlagen, selbstsüchtig, habgierig, grausam, wahnsinnig, sadistisch, opportunistisch, blutrünstig, schadenfroh, treulos, heuchlerisch, neidisch und – ja, vor allem – strohdumm! Die Menschen, so sind die Menschen. Doch was ist mit den anderen?“ „Felidae“ weiterlesen

Fair zu Pfoten – wir sind Gewinner!

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„Wir, die wahnsinnige Katzen-WG, sind stolz bekannt geben zu dürfen, dass der Einsiedler unserer Dosenöffnerin und dem Katzenwahnsinnblog den „Fair zu Pfoten Award“ verliehen hat! Wir können uns der Meinung des Einsiedlers nur anschließen – unser Personal ist fair zu Pfoten, daher krönen wir diese hohe Auszeichnung mit dem „goldenen Katzenhaar“! Auf der Couch. Oder dem T-Shirt. Wie du willst, Streichelbeauftragte. Jedenfalls wirst du es nicht mehr los. 🙂 Nach dieser Laudatio lassen wir die Preisträgerin selbst zu Wort kommen, indem Sie die mit der Auszeichnung verbundenen Fragen des Einsiedlers beantwortet, Bitteschön!“ Fair zu Pfoten – wir sind Gewinner! weiterlesen

Haart, aber herzlich!

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Und herzlich viel. Unser Katz-Getier entert, sobald der Dosenöffner morgens aufsteht und die Schlafzimmertür öffnet, die Betten. Main Coon Finchen legt sich auf die Matratze meines Angetrauten und beginnt ausgiebig, sich zu putzen. Haart, aber herzlich! weiterlesen

Währenddessen im Wohnzimmer…

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Während ich mich beim einschlafen noch frage, welche Geschichte ich wohl als nächstes aus der Katzen-WG zu PC bringen möchte, wird mir nachts die Antwort auf einem Silbertablett geliefert:

1:14 Uhr. Eben habe ich noch geträumt, als mich ein Geräusch weckt und meine ungläubige Aufmerksamkeit erregt:

„Rutsch!“

„Klong!“

„Tribbel, Tribbel, Tribbel!“

„Rutsch!“

„Klong!“

„Tribbel, Tribbel, Tribbel!“

Ich höre eine Weile zu und versuche einzuordnen, was ich da höre. Etwas kleines rutscht über das Wohnzimmerparkett und stösst irgendwo an. Jemand rennt hinterher. Wieder rutscht es. „Klong!“

Leute, das ist doch jetzt nicht euer Ernst!? Es ist mitten in der Nacht; was zum Teufel ist so spannend, dass man es jetzt jagen muss? Ich habe einen leisen Verdacht und steige aus meinem schönen, warmen, weichen Bett.

Tatsächlich! Auf dem Wohnzimmertisch liegt fein säuberlich durchlöchert die Tüte Gummibärchen, die sich mein Angetrauter am Abend zwecks kulinarischer Entspannung mit vor den Fernseher genommen hat. Die Gummibärchen liegen verstreut auf dem Tisch  und auch auf dem Boden haben sich welche eingefunden; die werden nun durch die Wohnung gejagt.

Die Täter sind schnell ermittelt: Tom und Finchen sitzen gerade auf dem Wohnzimmertisch und schlecken sich die Mäuler. Als ich auf sie zukomme, türmen sie zwar vom Tisch aber meinen (letztlich erfolgreichen) Versuch, die restlichen Gummibärchen in Sicherheit zu bringen versucht Tom zu vereiteln, indem er mit Pfoten, Mäulchen und aller Kraft immer wieder versucht, doch noch eines für sich zu stibitzen. Ich wehre seine Bemühungen ab, währenddessen Finchen ihrerseits von der anderen Seite des Tisches ihren großen Kopf in Richtung Gummibärchen reckt. Was für ein unglaublich verfressenes Volk Katzen doch sind!

Wenn ich daran denke, wie hinterhältig sie sich zum Beispiel tief schlafend stellen und das duftende Abendessen ignorieren um dann genau den Moment abzupassen, in dem ich links meine Gabel halte auf der etwas leckeres aufgespiesst ist und dabei kurz nach rechts in den Fernseher schaue: „Zuppel, Renn, Schmatz!“ ; dann wird mir wieder die Raffinesse der felinen Spezies bewusst. Und meine Unaufmerksamkeit.

Sind Gummibärchen eigentlich gefährlich für Katzen? Schokolade ist es, soviel steht fest. Und zu meiner Überraschung las ich erst vor kurzem, dass manche Katzen offenbar auch Nüsse mögen und fressen dürfen. Finchen ist nämlich der Feinschmecker in der WG: Walnüsse sind ein willkommener Snack, Haselnüsse dagegen erfreuen sich nicht all zu großer Beliebtheit. Jaja, ganz das Frauchen!

Ich sammle die Gummibärchen ein, die auf Tisch und Boden rumliegen und lasse die schmatzenden Katzen im Wohnzimmer zurück um ins Bett zu gehen.

Udate: Offenkundig schaden Gummibärchen nicht; das muntere Katzenvolk empfängt mich auch heute morgen wieder mit großem Hunger.