Whats new, Pussycat?

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In Ermangelung eines aktuellen Wachposten-Bildes zeigt die Redaktion alternativ die Silouette einer Katze inmitten der Natur – viel Vergnügen beim Betrachten

There’s a new kid in town! Genauer gesagt ein Kater. Jung, draufgängerisch, mit einem riesigen Katerkopf und kurzem Schwanz. Aber der wächst sicher noch. Ist bei Pubertierenden im Wachstumsschub ja auch so; mal sind die Hände größer, mal die Beine länger…lassen wir das. Wo war ich?

Ach ja, der pubertierende Kater: verschmust bei Menschen, dafür umso biestiger zu seinen Artgenossen. Die Begegnung mit ihm kostete unseren Terrorkrümel unlängst den Fangzahn, die WG berichtete. Nun ist der Schwarzweiße also wieder da. Jüngste Ereignisse bringen dem Kater seinen Namen ein: Aggro-Cat. Whats new, Pussycat? weiterlesen

„Pantoufle – Ein Kater zur See“

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Es wird mal wieder Zeit für einen wirklich tollen Buchtipp!

Ich muss zugeben, daß es schon einige Zeit her ist seit ich diesen Roman gelesen habe. Ich kann mich also gar nicht mehr so gut an Einzelheiten erinnern. Aber ich weiß, daß das eines der wenigen, (für meine Begriffe) dicken Bücher ist, die ich verschlungen habe! Dieses Buch nimmt einen mit auf eine wundervolle Schiffsreise, zusammen mit einem mutigen Kater, der zum Helden wird, indem er einen Sabotageakt aufdeckt und seine Freundin aus den eisigen Fluten rettet! Ein Buch, das zu Herzen geht und auch sonst die ganze Palette an Emotionen herauskitzelt. Lesen!!!

„Ein verschreckter kleiner Kater auf hoher See? Ob das gut geht? Doch Pantoufle hat keine Wahl, ist er doch seiner Menschenfreundin Janed auf immer treu, seit sie ihn aus dem Schnabel einer Möwe gerettet hat. Und Janed will in der neuen Welt ein neues Leben beginnen. An Bord des Dampfschiffes, das auf New York zusteuert, sucht Pantoufle Zerstreuung – und deckt einen Sabotageakt auf, der den Lebensraum eines ganz besonderen Menschen zu zerschlagen droht…“

„Langeweile ausgeschlossen!“ (Bunte)

 

Wir müssen reden!

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„Das wurde aber auch Zeit! Hast du eigentlich eine Ahnung, welches Chaos hier während deiner Abwesenheit ausgebrochen ist?“

„Entschuldigt, ich musste mich eine Weile in der Klinik aufhalten.“

„Freiwillig?? Wer hält sich denn schon länger in einer Klinik auf, wenn man ihn nicht vorher in einen Tragekorb gestopft, und dann in der Klinik in eine Metallbox gesperrt hat!?“

„Ich. Es musste sein.“

„Fressen muss sein! Für deine Abwesenheit haben wir kein Verständnis.“

Nun gut, die Katzen sind sauer. Allerdings gehört das zum Wesen der Katzen, kein Grund zur Beunruhigung also.

„WAS? Kein Grund zur Beunruhigung? Du verkennst die Lage: Unter wessen Bettdecke verstecken wir uns morgens? Der Dosenöffner steht ja immer viel zu früh auf, um unnötigerweiser irgend einer Arbeit nachzugehen. Wer schmeichelt und streichelt uns auf Schritt und Tritt? Es ist ja tagsüber keiner in der Wohnung! Und wenn wir während der Mittagszeit vor lauter Freude (oder einfach weil es Spaß macht, den Mittagsschlaf zu stören) unseren Kratzbaum maltätieren, ist das dem Hausherren auch nicht recht und er bespritzt uns unverständlicherweise mit Wasser. Das ist doch keine Art! Lägst du auf der Couch, würde das nicht passieren; wir würden uns die Couch und die Wolldecke teilen! Aber so…“

Mein Angetrauter hat recht: Da ist in der Katzenerziehung etwas ganz gründlich schief gelaufen. Die Herrschaften sind außer Stande, sich vorübergehend veränderten Gegebenheiten anzupassen. Tabea wettert weiter:

„Und überhaupt: Nun bist du wieder daheim und was passiert? Du klappst den Laptop auf und hast nichts besseres zu tun als Tagebuch zu führen. Dabei sitze ich neben dir auf dem Fensterbrett und fordere laut miauend meine Streicheleinheiten ein!“

„Ich streichele dich doch!“

„10 Minuten sind höchstens ein Anfang. Ich fordere ungeteilte Aufmerksamkeit!“

„Du weißt schon, daß ihr hier zu fünft seid? Ich kann doch nicht den lieben langen Vormittag mit Katzen streicheln verbringen!“

„Warum nicht? Dafür haben wir uns doch Personal angeschafft!“

Jetzt reichts! Ich schubse die Katze vom Fensterbrett und jage sie aus der Küche. Der Rest der Meute ist sattgefressen und liegt zufrieden auf Kratzbäumen und Couch herum. Es wird mich wohl wieder einige Tage kosten, das aufmüpfige Katzentier in seine Schranken zu weisen. An dieser Stelle ein Hoch auf den Erfinder der Sprühflasche!

 

It’s a hard knock life for us – Massaker

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So, zuerst machen wir mal ein bisschen Werbung hier, von irgendwas muss dieser Blog ja schließlich leben.

ACHTUNG, WELTPREMIERE: Mein ERSTER, EIGENER Werbeslogan:

„Ooohohoh, Küchenrolle – du bist eine ganz, ganz Tolle!  Ooohohoh, Küchenkrepp – du bringst in den Haushalt Pepp!“ (man stellt sich das ganze unterlegt mit fröhlicher Musik vor) It’s a hard knock life for us – Massaker weiterlesen

Komm! Jetzt! Da! Raus! („umgekehrte“ Psychologie)

Der Tierarztbesuch steht an. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten und „umgekehrte Psychologie“erforderlich. Katzenpersonal nickt jetzt wissend / mitleidig / lächelnd. Da vermutlich die meisten Leute, die einen Katzenblog lesen, ohnehin Katzenbesitzer sind, schließe ich diesen Beitrag mit den Worten: Gott sein Dank wieder daheim. Es war unblutig. Für mich, nicht für die Tierärztin… Komm! Jetzt! Da! Raus! („umgekehrte“ Psychologie) weiterlesen