Unser Regenbogenkater

Euch zum Geleit

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Unser erhabener, schwarzer Kater Finn ist leider viel zu früh über die Regenbogenbrücke gegangen, mit nur 4 Jahren. Wir waren sehr traurig darüber und er fehlt uns noch immer sehr!

Aber wäre Finn nicht gegangen, hätte unsere Reddy nicht seine Stelle eingenommen. Reddy war 8 Monate im Tierheim und hätte ohne uns wohl kaum eine Chance auf Vermittlung gehabt – ich bin überzeugt, dass unser Finn uns die kleine Reddy geschickt hat. Folgender Text von Margaret Trowton führte dazu, dass wir nach Finns Tod ins Tierheim gingen:

„Testament einer Katze“

„Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch ein solches Testament machen, wenn ich schreiben könnte: Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herz habe, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende verhelfen wird, gehalten im liebenden Arm. Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:’Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh.‘ Such dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib ihr meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurücklasse ist alles, was ich geben kann.“

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„Ich möchte eine Katze, die keiner will. Ich möchte einer ungeliebten Katze ein neues Zuhause geben.“

„Dann nehmen sie unsere Reddy mit!“

Und das war er, der Anfang eines Abenteuers in dessen Verlauf wir eines der größten Geschenke bekamen, dessen ein Mensch habhaft werden kann: Die Liebe und das Vertrauen einer Katze.

Irgenwo habe ich gelesen, daß es Indianerstämme gibt die glauben, dass wenn sie sterben, ihre geliebten Tiere, die schon vor ihnen ihre Reise auf die andere Seite antreten mussten, an der Schwelle zur Totenwelt warten würden, um mit ihnen gemeinsam hinüber zu gehen. Das ist ein wundervoller Gedanke! Wohl dem, der zu Lebzeiten einen tierischen Freund hatte!

 

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Hast du auch schon einmal einen tierischen Freund verloren? Wie bist du mit deiner Trauer umgegangen?

 

Veröffentlicht von

rommyscats

Fünf bekloppte Katzen und eine verheiratete, vergessliche Dosenöffnerin Mitte 30 bloggen alle Unmöglichkeiten aus ihrem (Zusammen)Leben. Die Normalität versucht uns immer wieder einzuholen - aber wir sind schneller!

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